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SPD Ortsverein Pritzwalk.

100 Jahre Engagement in und für die SPD :

Allgemein

J.Schilling, M. Ferner, Dr.H.-J. Braunschweig, S. Winter

  

Zu ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier traf sich die SPD Pritzwalk in der Sarnower Kegelhenne. Verbunden mit Kegelspaß und Weihnachtsessen waren drei Ehrungen im Blick auf insgesamt 100 Jahre Engagement in und für die SPD: Dr. Hans-Jürgen Braunschweig, Siegbert Winter (je 25) und Jörg Schilling (50). Verhindert waren Timm Buchholz und Dr. Thorsten Ludwig, die vor zehn Jahren der SPD beitraten. Grüße brachten vom Unterbezirk Prignitz die Vorsitzenden Harald Pohle und Malte Hübner-Berger.

Unsere ehemalige Stadtverordnetenvorsteherin Rotraud Pelzer verwies bei Dr. Hans-Jürgen Braunschweig auf die vielen Jahre der gemeinsamen kommunalpolitischen Arbeit nach der Wende, die im Anfang neu und nicht leicht gewesen ist, um  mitzuhelfen, in einer gerechten und solidarischen Gesellschaft umfassende Freiheitsrechte zu verwirklichen. Stets hat sie ihn als verantwortungsvollen Menschen erlebt, der direkt und ehrlich dieses Ziel verfolgte. Die Diskussionen in der SPD, im Stadtparlament und im Kreistag hat er durch seine ruhige und besonnene Art befruchtet. Besser als andere hörte er zu, akzeptierte andere Meinungen und brachte schließlich überzeugend seine Auffassungen in großer Sachlichkeit in die Kommunalpolitik ein.

Marlies Ferner berichtete, Siegbert Winter stammt aus einem evangelischen, mit der Sozialdemokratie sympathisierenden Elternhaus. Prägendes Erlebnis war für ihn der Kniefall von Willy Brandt am Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos gewesen.  Heute fehlen ihm mehr Brandts in Ost und West - ehrlich, authentisch und gradlinig. So hat er ab 1993 als Stadtverordneter allerdings den SPD-Fraktionsvorsitzenden Dietrich Kurtz erlebt. Mit Engagement und klaren Worten hat Siegbert Winter dann selber zehn Jahre als Fraktionsvorsitzender in der Pritzwalker Kommunalpolitik gewirkt. 2014 wechselte er in den Kreistag. Gegenwärtig engagiert er sich als stv. Vorsitzender im Ortsverein und  im Unterbezirk Prignitz.

Auf 50 Jahre Engagement in und für die SPD blickt Jörg Schilling zurück. Ihn hat die Aufbruchsstimmung um Willy Brand 1968 in die SPD geführt. Politisiert hat ihn weiter der Protest gegen die Notstandsgesetze und den Vietnamkrieg sowie 1972 der Protest gegen den „Radikalenerlass“, der vor allem Kommunisten als Lehrer, Postler oder Eisenbahner für den öffentlichen Dienst ausschloss und so trotz abgeschlossener Berufsausbildung  deren Lebensplanung zerstörte.  Als Gewerkschafter setzte er sich in Gießen für Chile-Flüchtlinge sowie für ausländische Arbeiter und Studenten ein. Für die SPD engagierte er sich dort als Ortsvereinsvorsitzender und Stadtverordneter. Nach seiner Pensionierung als Berufsschullehrer zog er 2007 nach Schönhagen und hat seine neue politische Heimat im SPD-Ortsverein Pritzwalk gefunden als stv. Ortsvereinsvorsitzender und Organisator. Seit 2013 zeigt er sich als engagierter Stadtverordneter, der unbequem und kritisch die Pritzwalker Kommunalpolitik begleitet und sich nicht scheut, Unzulängliches aus der Stadtverwaltung öffentlich zu machen.

 

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