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SPD Ortsverein Pritzwalk.

Nachrichten zum Thema Allgemein :

Pritzwalker Sozialdemokraten diskutieren in ihrer Mitgliederversammlung über die Absage der Kreisgebietsreform

Die  Bewertung zur Aufgabe der Kreisgebietsreform, wie sie in der Presse zu lese war, teilte die  Mitgliederversammlung der Pritzwalker SPD nicht. Es seien zwar handwerkliche Fehler gemacht worden,  betonte die Vorsitzende Marlies Ferner, doch der demografische Wandel verlange nach einer Verwaltungs- und Funktionalreform, die jetzt auf der Basis freiwilliger Vereinbarungen vorangetrieben werden müsse. Mit den zurückgelegten 400  Millionen Euro müsse die Digitalisierung flächenhaft vorangetrieben werden zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Brandenburg und zur  Einrichtung einer modernen Verwaltung. Christian Müller erklärte, es gäbe schon von der Prignitzer Kreisverwaltung aus ansprechende Formen  interkommunaler Zusammenarbeit mit  Ostprignitz-Ruppin und über die Landesgrenze hinweg.  Als gelungen bezeichnete er das  Zusammenwirken   in der Wirtschaftsförderung  zwischen Perleberg und Wittenberge. Aber auch über andere Kreisgrenzen hinweg könnte kooperiert werden. Insgesamt  bedauerten die Genossen mehrheitlich das abrupte Reformende.

 

Veröffentlicht am 18.11.2017

Zur Auswertung der Bürgermeister- und Bundestagswahl trafen sich die Pritzwalker Genossen  im SPD-Bürgerbüro. Vorsitzende Marlies Ferner bedauerte, dass das Wahlergebnis keine Stichwahl ermöglicht habe. Die Gründe dafür sah sie in der Omnipräsenz  des  Vizebürgermeisters in den Medien. Man habe  das Gefühl gehabt, Bürgermeister Brockmann sei ausgewandert, denn er sei öffentlich nicht mehr in Erscheinung getreten. Seinen Amtsbonus habe Dr.Thiel optimal nutzen können, da er seine Wahlkampfaktivitäten aus seinem Amt heraus hätte erfolgreich gestalten können. Erstaunt habe sie das  Briefwahlergebnis: 1 500 Stimmen   für Dr. Thiel zu  500 Stimmen für übrigen drei Kandidaten. Das sei  außerordentlich gut gewesen. Als  faire Verliererin  habe die SPD  ihm zu seinem überzeugenden  Sieg gratulierte. Die SPD-Fraktion erwarte ein konstruktives Miteinander in der Stadtverordnetenversammlung und den Fachausschüssen.

Nach  Einschätzung des  SPD-Bürgermeisterkandidaten Ralf Knacke hätten  der Tür-zu-Tür-Wahlkampf, die Stände am Rathaus und am Kietz bei EDEKA sowie der Roter Grill in den Ortsteilen positive Reaktionen zur seiner Kandidatur und zahlreiche Hinweisen auf  Ortsprobleme aufgezeigt. Sie seien direkt ins Wahlprogramm eingeflossen und würden jetzt von der SPD-Fraktion ins Stadtparlament eingebracht  Auch nach 27 Jahren Brockmann-Ära habe das  Engagement   der drei   Gegenkandidaten keine  Wechselstimmung erzeugt.

 Nach einhellige Versammlungsmeinung habe die große Koalition  keinen  Regierungsauftrag mehr. Nur in der Opposition könne die SPD  regenerieren – mit möglichst vielen frischen Gesichtern  in der Führungsspitze.  Das Wahlprogramm sei zu unverständlich formuliert und vom Normalbürger schwerlich  zu verstehen gewesen. Kaum noch einer möchte Verantwortung für die Allgemeinheit übernehmen, Arbeit in Projekten werde bevorzugt. Dem müsse auch die SPD Rechnung tragen und sich umstellen, um neue Wähler zu gewinnen.

 

Jörg Schilling kritisierte, die große Koalition  habe die Sorgen der kleinen Leute nicht ernst genommnen und dadurch keine überzeugenden Lösungen zu den drängenden Problemen wie Flüchtlingspolitik, innere Sicherheit, Islamismus, soziale Verunsicherung, Bildung, Renten, Gesundheitssystem, Sparhaushalt oder Investitionen angeboten. Die Wiedervereinigung als kapitalistische Übernahme der DDR durch die BRD habe viele Erfolg  versprechende Lebensperspektiven von DDR-Bürger  zerstört. Radikale Stilllegung von Fabriken, damit verbundene Arbeitslosigkeit und  Hartz IV, unsinnige Beschäftigungsprogramme, der allzu großzügige  Westimport in der oberen, mittleren und unteren Führungsschicht  habe zur  Vernichtung materieller und kultureller Grundlagen von DDR-Biographien geführt. Der Umbruch sei viel zu schnell und rücksichtslos verlaufen. Ohne Respekt und Anerkennung für das Geleistete seien DDR-Bürger nur Randfiguren in der ökonomischen Umstrukturierung und im gesellschaftlichen Aufstieg geblieben. Die Folge sei millionenfacher Wegzug  flexibler und  gut Ausgebildeten gen Westen gewesen. In vielen ländlichen Ortschaften gäbe es   keine Schule, keinen Arzt, kein ÖPNV, keine Kneipe, kein Geschäft. Ortzentren wirkten wie  ausgestorben,  geblieben seien  die Alten, die Arbeitslosen und Vereinsamung. Aus diesem Umbruch und der  Verunsicherung habe die AfD  ihre Wählerstimmen gezogen.

 

Abschließend berichtete Justin Lehnert über die  neu entstandene  Organisationsform     SPD plusplus, die vor allem Jüngere und neu eingetretene Mitglieder  anspräche und Interesse durch moderne Mitgestaltungsmöglichkeiten wecken möchte.

Veröffentlicht am 17.10.2017

 

SPD-Ortsverein Pritzwalk

streitbar – fröhlich – dem Leben zugewandt

 

Einladung zur 14. MV am Montag, den 09. Okt.2017

18.00 Uhr

SPD-Bürgerbüro

Marktplatz 1

 

Liebe Genossin, lieber Genosse, liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

 

der Kampf um das Bürgermeisteramt in Pritzwalk ist entschieden. Leider hat er nicht zu dem von uns für Ralf gewünschten Erfolg geführt. Was ist in unserem Bürgermeisterwahlkampf gut gelaufen? Was hätte noch besser sein können? Welche Schlüsse ziehen wir für die kommende Kommunalwahl daraus? Damit wollen wir uns zunächst befassen.

Dann die Bundestagswahl. Erfreulich, dass Dagmar uns wieder in Berlin vertreten kann. Aber höchst unerfreulich, dass mit dem 24. September die AfD zur drittstärksten politischen Kraft in Deutschland wurde. Eine Partei – destruktiv, als politisches Konzept - fremdenfeindlich, Euro-skeptisch, EU-feindlich, rechtspopulistisch, homophob, ohne Abgrenzung zum Rechtsextremismus; eine Anti-Partei, die Angst, Hass, Unsicherheit und offen den Rassismus schürt. Doch diese Partei erhielt in der Wählerwanderung 1, 2 Mio. Nichtwählerstimmen, von der CDU 1,07 Mio., der SPD 500.000, der Linken 400.000 und von der FDP 40.000 Stimmen. Volksverräter, Pack, in die Fresse, Überfremdung, entsorgen - der Ton in der Gesellschaft hat sich verschärft.

Union und SPD - einstmals großen Volksparteien – verlieren immer mehr Rückhalt in der Bevölkerung. Wir wollen diskutieren, wie die GroKo-Politik zu diesem Desaster geführt hat. Oder ist das ein europäischer Trend, der jetzt auch Deutschland erfasst, der in Italien und Frankreich Christdemokraten und Sozialisten marginalisiert hat, der Rechtspopulisten in Polen, Ungarn und der Schweiz zur führenden politischen Kraft werden ließ.

 

Tagesordnung

 

  1. Eröffnung und Begrüßung (Marlies)
  2. Analyse unseres Bürgermeisterwahlkampf (Ralf, Georg)

a. Mobilisierung durch Tür-zu-Tür-Wahlkampf,

Stände (Rathaus, EDEKA), Flyerverteilung

Roter Grill (Ortsteile, Fußballturnier)

b. Pressearbeit / MAZ-Forum / Frühschoppen

c. Wirkung von Homepage und Facebook

d. Finanzen

  1. Einschätzung der Bundestagswahl
  2. „Die SPD neu denken“ SPD + + (Justin)
  3. Berichte

a. Stadtverordnetenversammlung (Jörg)

b. Unterbezirk, Kreistag (Siegbert)

  1. Geselliges im Herbst (Jörg)
  2. Verschiedenes

 

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Ferner 

 

 

 

Veröffentlicht am 03.10.2017

 

In einer ersten Analyse der Ergebnisse des Wahlsonntags befassten sich die Vorsitzenden  der  SPD Pritzwalk mit dem Ausgang der Bürgermeisterwahl. Zwischen dem Vize-Bürgermeister und dem von SPD, der Linken und den Freien Wählern unterstützten Kandidaten Ralf Knacke hatten sie  mit einer Stichwahl gerechnet.  Als faire Verliererin gratulierte die SPD  Dr.Thiel zu seinem glatten Sieg. Nach dem Ende der Ära  Brockmann erwarte die SPD-Fraktion, dass die zukünftige Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung und den Fachausschüssen  geprägt werde durch ein konstruktives Miteinander mit Dr. Thiel und den anderen Parteien. Das  Wahlprogramm  des   zukünftigen Bürgermeisters, seine Stellungnahmen  auf dem MAZ-Forum und sein  in der Presse geäußerter Wunsch nach einer  Kultur des Miteinanders  lasse auf einen neuen Stil konstruktiver und fairer  Zusammenarbeiten im Pritzwalker Stadtparlament hoffen, die endlich Sachfragen in den Vordergrund stelle.

 

   

Veröffentlicht am 26.09.2017

Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke mit den Teilnehmern am 1. Bolzplatztunier

Pritzwalk. Zu einem Event besonderer Art, zu dem  sich bei Sonnenschein zahlreiche Zuschauer einfanden,  hatten  der SPD-Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke und  die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler eingeladen. Beim 1. Bolzplatzturnier am Burgwall hatten sich  16 deutsche, syrische und afghanische Jugendliche  bei Steven Sahmel gemeldet. Er ist Organisator einer Plattform, die Begegnungen von Deutschen und Flüchtlingen als Freizeitkicker ermöglicht. Die  im Losverfahren zusammengestellten  Vieren-Mannschaften  spielten teilweise auf  beachtlichem Niveau, geleitet vom  Jugendschiedsrichter Fabian Tille.  Das Spiel der beiden besten Mannschaften um den Turnersieg endete mit 7 zu 6 Toren fast ausgeglichen. Den Pokal überreichten Dagmar Ziegler und Ralf Knacke mit Dank an den fairen Umgang miteinander, der Bitte an die Stadtverwaltung, die Tore mit stabilen Seitenteilen und die Basketballkörbe mit Kettennetzen auszustatten, und dem Hinweis, die SPD Pritzwalk werde  auch im kommenden Jahr zu solch einem Bolzplatzturnier einladen. Für das leibliche Wohl von Spielern und Zuschauern sorgte wieder der Rote Grill.

 

 

Veröffentlicht am 10.09.2017

Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke 2.v.r. beim diesjährigen Maifest in der Alten Mälzerei

Wie der Ortsvereins -und Fraktionsvorsitzende Hartmut Winkelmann informiert, haben die Pritzwalker LINKEN sich im Rahmen der diesjährigen Bürgermeisterwahl positioniert. Nachdem sich alle vier Kandidaten beim diesjährigen Maifest in der "Alten Mälzerei" den Fragen von Linken Chef Hartmut Winkelmann únd den Bürgern gestellt hatten, sein die Entscheidung zu Gunsten von Ralf Knacke gefallen so Winkelmann.

Die Pritzwalker LINKEN werden bei der Bürgermeisterwahl den SPD-Kandidaten Ralf Knacke unterstützen. „Das ist eine bewußte Entscheidung. Ralf Knacke hat auf unsere politischen Vorstellungen und sozialen Anforderungen am konkretesten geantwortet und bei der Kandidatenrunde überzeugt.“ erklärt der Orts- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN.Pritzwalk Hartmut Winkelmann. „Wir trauen ihm zu frischen Wind ins Rathaus zu bringen und ein guter, bürgernaher und sozialer Bürgermeister zu sein. Und darum geht es uns.“

Zuvor hatte Ralf Knacke am 22. April 2017 zusammen mit der SPD Ortsvereins -und Fraktionsvorsitzenden Marlies Ferner bereits an einer Mitgliederversammlung der Pritzwalker LINKEN teilgenommen, um sich bei den LINKEN vorzustellen und die anwesenden Mitglieder über seine Ziele zu informieren.

Veröffentlicht am 04.05.2017

Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke 1.v.r. am SPD Stand

Die Pritzwalker SPD war in diesem Jahr mit einem eigenen Stand bei Maifest der LINKEN und der Pritzwalker Stadtzeitung in der "Alten Mälzerei" vertreten. Neben der Pritzwalker SPD Chefin Marlies Ferner und weiteren Mitgliedern des Ortevereines war auch der SPD Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke am Stand anzutreffen. Er nutzte die Gelegenheit im Rahmen des Maifestes mit den anwesenden Pritzwalker Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Veröffentlicht am 01.05.2017

Trotz wechselhaften Aprilwetter und Regenschauer war das traditionelle Ostereiersuchen der SPD Pritzwalk am Trappenberg sehr gut besucht.

Die Pritzwalker Sozialdemokraten hatten rund um den Trappenberg 900 bunte Eier versteckt. Bei der Veranstaltung waren auch der SPD Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke und die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler dabei. 

Veröffentlicht am 15.04.2017

Ortsvereinsvorsitzende Marlies Ferner gratuliert Neumitglied Jannes Schönhardt

Der Pritzwalker SPD Ortsverein konnte am Monntag im Rahmen der Mitgliederversammlung ein neues Mitglied begrüßen. Der 14-jährige Jannes Schönhardt aus Putlitz hat sich entschieden, in die SPD einzutreten und sich in unserem Ortsverein zu engagieren. Jannes ist Schüler am Pritzwalker Goethe - Gymnasium und interessiert sich für Politik. Er konnte an diesem Abend gleich eine sehr interessante Mitgliederversammlung mit der Wahl Ralf Knackes zum Bürgermeisterkandidaten miterleben.

Veröffentlicht am 12.04.2017

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