Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 04.05.2010
NORBERT GLANTE in Pritzwalk POLITIK Infos zur Griechenlandkrise beim SPD-Frühschoppen zum 1. Mai
Von Christamaria Ruch
PRITZWALK Der SPD-Europaabgeordnete NORBERT GLANTE informierte beim politischen Frühschoppen am Maifeiertag in der Pritzwalker Hainholzgaststätte über die Gründe der griechischen Finanzkrise. Seit Jahrzehnten werde dort über die Verhältnisse gelebt, unterstützt durch eine üppige Anzahl von Privilegien. Dazu zählen beispielsweise der übermäßig aufgeblähte öffentliche Dienst, Renten ab 50 Jahre, 14 ausgezahlte Monatsgehälter sowie Weihnachts-, Oster- und Urlaubsgeld. 14 Milliarden Euro, dies entspricht sechs Prozent des Bruttoinlandprodukts, gehen auf das Konto der Landesverteidigung. Um aus dieser Finanzmisere herauszukommen, müsste die Europäische Union (EU) einen europäischen Konsolidierungspakt schließen; ansonsten könne die Krise auf andere Länder übergreifen. Nur durch solidarisches Handeln, schätzte GLANTE ein, könne die EU die Exzesse der Finanzmärkte abwehren. Die zögerliche Haltung der Bundeskanzlerin in der Krisenbewältigung habe die Finanzspekulationen beflügelt, so die Meinung des Europaabgeordneten NORBERT GLANTE.




