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Allgemein:
Veroeffentlicht am_Datum 27.08.2010
Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 04.05.2010
NORBERT GLANTE in Pritzwalk POLITIK Infos zur Griechenlandkrise beim SPD-Frühschoppen zum 1. Mai
Von Christamaria Ruch
PRITZWALK Der SPD-Europaabgeordnete NORBERT GLANTE informierte beim politischen Frühschoppen am Maifeiertag in der Pritzwalker Hainholzgaststätte über die Gründe der griechischen Finanzkrise. Seit Jahrzehnten werde dort über die Verhältnisse gelebt, unterstützt durch eine üppige Anzahl von Privilegien. Dazu zählen beispielsweise der übermäßig aufgeblähte öffentliche Dienst, Renten ab 50 Jahre, 14 ausgezahlte Monatsgehälter sowie Weihnachts-, Oster- und Urlaubsgeld. 14 Milliarden Euro, dies entspricht sechs Prozent des Bruttoinlandprodukts, gehen auf das Konto der Landesverteidigung. Um aus dieser Finanzmisere herauszukommen, müsste die Europäische Union (EU) einen europäischen Konsolidierungspakt schließen; ansonsten könne die Krise auf andere Länder übergreifen. Nur durch solidarisches Handeln, schätzte GLANTE ein, könne die EU die Exzesse der Finanzmärkte abwehren. Die zögerliche Haltung der Bundeskanzlerin in der Krisenbewältigung habe die Finanzspekulationen beflügelt, so die Meinung des Europaabgeordneten NORBERT GLANTE.
Veroeffentlicht am_Datum 05.05.2010
Der SPD Ortsverein Pritzwalk hat am 1. Mai 2010 traditionsgemäß einen politischen Frühschoppen veranstaltet. Das Thema lautete
"Was bringt uns Europa für die Prignitz". Zu Gast war der EU - Angeordnete Norbert Glante. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war aus aktuellen Anlass die Staatsverschuldung Gliechenlands und die sich daraus ergebenden Folgen für die EU - Mitgliedsstaaten.
Veroeffentlicht am_Datum 03.05.2010
Antrag des SPD-OV Pritzwalk an den UB-Parteitag am 13.3.2010
Der Unterbezirsparteitag möge beschließen:
Der SPD-Unterbezirsparteitag fordert von der Landesregierung eine faire und transparente Wachstumskernanalyse im Hinblick auf unsere Region nach der Aufnahme ins Evaluierungsverfahren für die Regionalen Wachstumskerne, wobei die Kommunen um das Autobahndreieck Wittstock/Dosse als Mehrling in der Gesamtheit zu betrachten sind.
Begründung:
Nachdem unsere Randregion bei der Neuausrichtung der Förderpolitik im Jahr 2005 nicht den Status des anerkannten Wachstumskerns erhalten hat, fordern wir im Rahmen des gegenwärtig stattfindenden Bewertungsprozesses eine Neubewertung und Nachbesserung der Förderpolitik.
Ebenso wie der Regionale Wachstumskern Wittenberge-Perleberg-Karstädt, der wegen seiner guten Arbeit unbedingt zu erhalten ist, hat auch das Autobahndreieck Wittstock/Dosse als Mehrling in der Vergangwenheit durch Ideen und Tatkraft überzeugt.
Unsere regionalen Unternehmen, die Kommunen und insbesondere der Verein Autobahndreieck Wittstock/Dosse haben mit ihren zahlreichen Aktivitäten und Projekten dazu beigetragen, dass sich die Region in den zurückliegenden Jahren wirtschaftlich überdurchschnittlich entwickelt hat.
Beispielgebende sind u.a. die Etablierung die Präsenzstelle der Fachhochschule Brandenburg, der Prignitzer Nachwuchspool und die Messe für Ausbildung und Studium „Jobstart“.
Diese Projekte wurden durch die Eigeninitiative der Mitglieder des Vereins Autobahndreieck Wittstock/Dosse realisiert und zielen insbesondere darauf ab, den Fachkräftemangel zu beseitigen, den Bevölkerungsrückgang in der Region zu stoppen sowie Arbeitzsplätze zu sichern und zu schaffen.
Die erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit der Akteure um das Autobahndreieck Wittstock/Dosse müsste der Landesregierung Anlass geben, die positive wirtschaftliche Entwicklung unserer Region als ein maßgebliches Kriterium in ihre Wachstumskernanalyse einzubeziehen. Die Fördermöglichkeiten als anerkannten Wachstumskerne würde unserer Region weiteren Auftrieb geben.
Marlies Ferner
Vorsitzende des OV Pritzwalk
Veroeffentlicht am_Datum 07.03.2010